Donnerstag, 7. Februar 2013

Produkttest: vegane Pizza, Gemüse-Sterne und das Keimli

Ich lerne gerade. Eigentlich. Aber da ich noch keinen Zeitdruck habe, der mein Lernhelfer ist, wusele ich natürlich lieber im Internet herum. Außerdem habe ich gerade beim Durchwühlen meiner Fotos noch drei Produkte gefunden, die ich euch zeigen wollte. Kommt mir gelegen!

Seit mehreren Monaten habe ich ein Keimli und ganz vergessen zu berichten, wie mir das gute Stücke so gefällt. Zunächst muss ich erst mal sagen, dass ich eigentlich ein Keimglas haben wollte, aber auch Kresse essen möchte, für die ein Keimglas nicht geeignet ist. Da unsere Küche wenig freien Platz bietet, muss ich die Sprossen in meinem Zimmer züchten, sodass ich nicht mal eben riechende (finde ich zumindest) Kresse frei auf Watte oder Papier wachsen lassen kann. Daher entschied ich mich für ein Keimli, das vom Preis her einem Keimglas ähnelt.
Es hat einen Durchmesser von ca. 14 cm, ist ca. 8 cm hoch und setzt sich aus einer Schale, einem Siebeinsatz und einem Deckel zusammen. Auf den Siebeinsatz kommt die Saat und darunter ein wenig Wasser, in das die Saat bei Bedarf getaucht werden kann. Das ist bei der Saat noch relativ unpraktisch, da diese teilweise "wegschwimmt", aber sobald die Sprossen wachsen und im Sieb festhängen, ist es total praktisch. Der Deckel lässt leider in den ersten beiden Tagen ein wenig den Geruch der Kresse durch, sodass ich damit nicht ganz zufrieden bin.
Generell kann ich das Keimli empfehlen, aber wenn keine Kresse benötigt wird, reicht auf jeden Fall auch ein Keimglas.

     
 
     
 

Bei den Angeboten im Bioladen habe ich vor einiger Zeit eine vegane Pizza gekauft. Obwohl ich eigentlich Vegetarierin bin, wollte ich sie trotzdem gerne probieren. Es handelte sich dabei um eine Pizza von Natural Cool belegt mit pikanter Tofu-Wurst, Paprika und Zucchini auf Tomatensoße, die im Angebot immernoch über drei Euro kostete. Überzeugt hat sie mich nicht. Der Teig war zu hart, das Gemüse irgendwie so mittelmäßig und die Tofu-Wurst zwar gut, aber alles trotzdem nicht so überzeugend. Vielleicht lohnt es sich aber, wenn man eine Käsealternative im Haus hat und diese zusätzlich darüber gibt. Günstiger und leckerer (auch ohne Käse) ist da auf jeden Fall eine selbstgemachte Pizza.
Ohne zusätzliche Käsealternative ist diese Pizza geschmacklich nicht empfehlenswert, dafür aber "ökologisch, nachhaltig, partnerschaftlich und von Hand belegt"...

 

Ebenfalls bei den Bio-Supermarkt-Angeboten gibt es gelegentlich Fingerfood-Produkte von Soto, von denen ich unter anderem die Gute-Laune-Sterne probiert habe. Das sind Gemüsebratlinge in Sternform, die nur noch kurz in der Pfanne von beiden Seiten angebraten werden müssen. Also so ein Teller voller essbarer Sterne ist ja schon ziemlich gut und dekorativ und auch mal eine nette Abwechslung. Aber geschmacklich waren sie nur ok, zwar nicht schlecht, aber auch nicht herausragend und das Gemüse war teilweise etwas knubbelig. Vielleicht probiere ich bei Gelegenheit nochmal die Sterne mit der Kürbisfüllung aus.
Die Gemüse-Sterne sollte jeder testen, der gerne einmal Sterne essen mag, aber ansonsten verpasst man nichts.

 

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