Montag, 8. Oktober 2012

vegane Kürbissuppe

Auch ich bin seit letztem Jahr der leckeren Kürbissuppe verfallen! Normalerweise hat meine Mutter häufig eine einfache und vegetarische Variante mit dem schon fast klassischen, aber auch sehr leckeren Hokkaido-Kürbis gemacht. Die einfache Verarbeitung gefällt mir besonders gut, da ich den unverfälschten Geschmack super finde. Nun habe ich aber einen Speisekürbis bekommen, den meine Tante im Garten gezüchtet hat und von dem sie leider die Sorte nicht mehr weiß. Er ist gelber als der Hokkaido und leider letztendlich auch geschmacklich nicht vergleichbar. Meine Internetsuche ergab kein zufriedenstellendes Ergebnis, da ich mehrere passende Sorten fand.
Schneiden ließ er sich erstaunlich gut. Zunächst schnitt ich mit einem großen, scharfen Messer den Stil und die Unterseite ab, um den Kürbis anschließend zu teilen und die beiden Hälften jeweils zu dritteln. Aus den sechs erhaltenen Spalten ließ sich das Innere mit den Kernen gut mit einem kleinen, scharfen Messer entfernen. Die Schale entfernte ich vorsichtshalber mit einem Sparschäler, da ich ohne die Sorte zu kennen auch nicht herausfinden konnte, ob sie wie beim Hokkaido mitgegessen werden kann.
Die Spalten schnitt ich zu kleinen Stücken und gab sie in einen Topf zur bereits angebratenen Zwiebel. Im Nachhinein wurde mir bewusst, dass ich den Geschmack der "reinen" Kürbissuppe doch lieber mag als mit Zwiebeln und werde daher nächstes Mal auf sie verzichten. Nach kurzem Anbraten goß ich halb hoch mit heißem Wasser und einem halben Gemüsebrühwürfel auf. Nachdem der Kürbis weich gekocht und püriert war, fügte ich 200 mL Reis Cuisine von Natumi hinzu und würzte mit Salz und Pfeffer nach. Schon fertig, das ging schnell und einfach!
Die Sahne-Alternative hatte ich vorher noch nicht getestet und schon vor einiger Zeit zum Probieren gekauft ohne bis jetzt eine passende Verwendungsmöglichkeit gehabt zu haben. Normalweise esse ich meistens vegetarisch, der Geschmack der Suppe mit der "Reis-Sahne" gefällt mir bis jetzt ganz gut. Morgen werde ich sie dann essen und probieren ein halbwegs gutes Foto bei Tageslicht zu machen...



Edit: Die Suppe war eigentlich nicht schlecht, vor allem da ich noch ein Toastbrot meiner Mitbewohnerin abgestaubt habe und Croûtons machen konnte. Aber ich freue mich schon auf die nächste Suppe aus dem heute gekauften Hokkaido! Lieber nochmal welche machen, bevor die Zeit plötzlich vorbei ist und man lange warten muss!
Bessere Fotos sind mit meiner Kamera leider nicht möglich und eine Hochwertigere kostete mir bis jetzt immer zu viel Geld, aber irgendwann bestimmt...


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